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Mindesthaltbarkeitsdatum bei Schokolade: Was bedeutet es?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum beschreibt die zugesicherte Qualität unter bestimmten Bedingungen. Es ist nicht mit einem Verbrauchsdatum gleichzusetzen.

Schokoladenverpackung neben einem Kalender als Symbol für das Mindesthaltbarkeitsdatum – illustratives Stimmungsbild
Illustratives Stimmungsbild

Das Mindesthaltbarkeitsdatum beschreibt die zugesicherte Qualität unter bestimmten Bedingungen. Es ist nicht mit einem Verbrauchsdatum gleichzusetzen.

Wofür das MHD steht

Bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum sagt der Hersteller die typischen Eigenschaften eines ungeöffneten und richtig gelagerten Lebensmittels zu. Dazu gehören unter anderem Geschmack, Geruch und Farbe. Das Datum sagt deshalb nicht losgelöst von Verpackungszustand und Lagerung alles über ein Produkt aus.

Nicht jedes Produkt gleich behandeln

Viele Lebensmittel sind nach dem MHD noch genießbar. Daraus folgt jedoch keine pauschale Freigabe für jede Schokolade, Praline oder Füllung. Beachte die Produktart und die Hinweise auf der Verpackung. Ein Verbrauchsdatum ist etwas anderes und darf nicht nach den Regeln für ein Mindesthaltbarkeitsdatum behandelt werden.

Beim Einkaufen vorausschauend planen

Wenn du ein Geschenk erst in einigen Wochen überreichen möchtest, lies die Angaben des konkreten Artikels vor dem Kauf. Für eine große Vorratspackung zählt außerdem, wann du sie öffnen und wie schnell du sie verbrauchen möchtest. Behalte die Originalinformationen bis zum letzten Stück. Die Aussicht auf einen günstigen Einkauf ersetzt keinen Plan für die Lagerung und den späteren Einsatz.

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Fachliche Grundlagen: BZfE: Haltbarkeit von Lebensmitteln.