Warum ist weiße Schokolade eigentlich weiß?
Weiße Schokolade gehört zur Schokoladenwelt, obwohl ihr die typische braune Farbe fehlt. Der Schlüssel liegt in den verwendeten Kakaobestandteilen.
Weiße Schokolade gehört zur Schokoladenwelt, obwohl ihr die typische braune Farbe fehlt. Der Schlüssel liegt in den verwendeten Kakaobestandteilen.
Kakaobutter statt dunkler Kakaomasse
Weiße Schokolade wird mit Kakaobutter hergestellt. Die dunklen, farbgebenden Kakaobestandteile fehlen. Zusammen mit Zucker und Milchbestandteilen entsteht die helle Farbe. Weiß bedeutet daher nicht, dass überhaupt kein Bestandteil der Kakaobohne enthalten ist.
Worauf du beim Probieren achten kannst
Nimm ein kleines Stück und lass es langsam schmelzen. Welche Eindrücke stehen für dich im Vordergrund: Milch, Vanille, Süße oder eine bestimmte Füllung? Vergleiche am besten zunächst zwei ungefüllte Varianten. Nüsse und Fruchtstücke sind lecker, machen einen direkten Vergleich der Grundrezepturen aber schwieriger.
Eine andere Rolle beim Kombinieren
Für eine kleine Dessertplatte kannst du weiße Schokolade mit einer dunklen Sorte kombinieren. So entsteht ein deutlicher Kontrast in Farbe und Geschmack. Verwende sie beim Backen nach einem Rezept, das ausdrücklich weiße Schokolade vorsieht: Einfaches Austauschen kann Süße und Konsistenz verändern. Prüfe die Zutatenliste auch bei weißen Tafeln einzeln, denn Bezeichnungen und Gestaltung sagen nicht alles über die Rezeptur aus.
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Fachliche Grundlagen: Lindt: Weiße Schokolade.